Archive für 15.3.2009

Die Woche

Na da war ja so einiges Los diese Woche, in Irland und auch im Rest der des Wahnsinns verfallenen Welt. Bei mir selbst war auch einiges Los, zumindest am Dienstag, welches wohl nicht so mein Tag war. Als erstes hatte mich mein Navi zweimal zu einem falschen Ort geschickt, so das ich eine Stunde zu spät zu meinem Termin kam. Dann kam ein 80. Jähriger auf die Glorreiche Idee, als ich ihn gerade am Überholen war, genau auf der selben Straßenseite wie ich fahren zu wollen. Nun ist sein Auto kaputt und meins auch. Zum Abschluss des Tages habe ich mir dann noch auf einer Baustelle eine Schraube in den Reifen gefahren- ja es gibt solche Tage. Der Rest der Woche war dann ganz okay.

In Nordirland wird mal wieder der Aufstand geübt. Nachdem am Samstag vor einer Woche die Soldaten beschossen wurden, hat man dann 48 Stunden später noch einen Polizisten getötet, Gestern flogen dann Brandbomben gegen Einsatzkräfte die gerade ein paar Verdächtige in den Fällen festnehmen wollten. Muss man sich als Tourist jetzt sorgen machen? Nein, ich denke wohl eher nicht, solange man sich wie in anderen Ländern dieser Erde auch, aus diversen Gegenden raus hält und vielleicht Nachts nicht gerade in die dunkelste Kneipe geht.

Gut da wären noch die Gangfights in Dublin und Limerick, vielleicht noch die Familien Fehden in Mullingar und die in Waterford…………………….  na aber zumindest sind hier die Schulen sicher……….trotz Computerspiele.

Sind Computerspiel und Filme wirklich die Wurzel allen Übels? Also ich spiele jetzt seit ein paar Wochen die Simpsons und kann noch keine Veränderung an mir feststellen. Bin nicht gelber als vorher. Aber mal im ernst, ich glaube schon das es bei labilen Jugendlichen und auch Erwachsenen einen Zusammenhang geben könnte. Heute ist es ja in einem Film nicht mehr genug das jemand Erschossen wird. Der muss ja erst Zusammengeschlagen, dann Erschossen, dann mit dem Panzer überrollt werden und zu guter letzt wird der Kopf noch mit einem Baseballschläger vom Hals geschlagen. Die Gewaltszenen sind zu einer Kunstform verkommen, Töten wird als eine schöne Kunst dargestellt und das ist durchaus ein Problem, weil es von dem simplen Ergebnis, nämlich dem Tod, ablenkt.

Ich habe mir nach dem Amoklauf einmal die Berichterstattung in den deutschen Median angetan. Mit erschrecken musste ich dann hören, wie eine Psychologin den Attentäter als “Schoolshooter” bezeichnete. Wow, Glückwunsch- warum nicht gleich Schoolinator! Oder einen anderen verherlichenden Namen. Massenmörder oder Verrückter, das sind die Namen die in dem Zusammenhang erwähnt werden müssen. Und auch der Vater sollte dringend einer Psychischen Untersuchung unterzogen werden, denn der scheint durchaus ein Problem zu haben. Doch schon jetzt, nicht mal eine Woche danach, nehmen die Meldungen in den Medien bereits ab, das Thema ist nicht mehr interessant, auch die letzte Meldung wurde herausgequetscht. Es gibt wichtigeres, Frau Merkel sagt nein zu Steuersenkungen- gut, sie zahlt ja auch keine.

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