Archive für 16.3.2008

Powerscourt Gardens

Schon wieder etwas zum lesen werdet ihr ausrufen. Aber klar doch, bin einfach fleißig dieses Wochenende (für die welche später dazu geschaltet haben, es sind jetzt drei Texte zu lesen, Danke) . Daher habe ich Euch heute auch mal wieder ein paar Fotos mitgebracht. Unser gemeinsamer Weg führt uns dieses mal nach Enniskerry in den Powerscourt Estate und da genau in den Powerscourt Garden. Zugegeben war ich da schon letzten Sonntag, aber da war ich halt eben noch zu Faul zum schreiben. So los geht’s:


In Enniskerry wohnt ja auch der Chris De Burgh wie ich ja bereits erwähnt hatte. Heute ist Enniskerry wirklich der Ort an dem die Reichen und die ganz Reichen wohnen. Jedoch 1760 errichtete Graf Richard Wingfield eine kleine Häuserreihe für seine Arbeiter. Enniskerry ist mit Galerien und Bioläden bewaffnet und man sollte sich ja nicht erlauben hier nach irgendetwas nicht in bodennaher Haltung gewachsenem zu fragen. Aber es ist ja auch wirklich ein Süßes Dorf und darf daher auch des öfteren als Filmkulisse her halten.


Die Parkanlage bzw. das Anwesen besteht bereits seit 1300, als die LePoer damals an dieser Stelle eine Burg errichten ließen (später wurde der Name ins englische Power übersetzt). Immer wieder fiel die Burg Angriffen zum Opfer und durfte daher des öfteren auch wieder aufgebaut werden. 1603 ging sie dann schließlich in den Besitz des neuen Marshall’s of Ireland über, den Grafen Richard Wingfield. Seine Nachkommen blieben 350 Jahre im Besitz des Anwesens und 1731 erhielt Richard Cassels den Auftrag, die gesamte Anlage mit einem netten Herrenhaus zu versehen. 1743 waren die Arbeiten beendet, doch schon 1787 wurde die Bude zu klein und es wurde ein weiterer Stock drauf gesetzt. Weitere Veränderungen folgten im 19. Jh. Die Wingfields gaben den Laden aber 1950 auf.


Das Schloss wurde von Grund auf renoviert und brannte dann aber kurz vor der Wiedereröffnung 1974, bis auf die Grundmauern nieder. Die Sportwaren Hersteller Familie Slanzenger erwarb das Anwesen, 1997 konnte dann Wiedereröffnung gefeiert werden. Es gab ein paar Läden, in denen man wirklich schöne aber auch teure Sachen kaufen kann, außerdem ein schönes Gartencenter und ein Hotel. Rund 100.000 Besucher strömen pro Jahr in die Anlage, weshalb ich Euch empfehle sich das schöne Teil unter der Woche an zu schauen. Dann könnt Ihr auch den Tierfriedhof in aller Ruhe betrachten, wo dann auch die Lieblings Milchkuh der Familie ihre letzte Ruhe gefunden hat.


Eintritt verlangen die auch, was ja nicht schlimm ist, will man sich aber noch den höchsten Wasserfall Englands und Irlands anschauen, darf man gleich nochmal löhnen. Das geht auch anders, der kluge Wanderer findet den Hintereingang. Wurde mir als Tipp gegeben.


 

Powerscourt Gardens 09.03.2008-

Powerscourt Gardens 09.03.2008

Powerscourt Gardens 09.03.2008

Powerscourt Gardens 09.03.2008

Powerscourt Gardens 09.03.2008

Kinder der 80er

Emilio Estevez, Anthony Michael Hall, Judd Nelson, Molly Ringwald, Ally Sheedy. Was diese Menschen mit den Achtzigern zu tun haben? Alles! Denn sie sind die Hauptdarstellen in dem wohl „Definitiven Film der 80.“ : “The Breakfast Club”.


Es gibt tatsächlich noch immer Kinder der Achtziger, die diesen Film immer noch nicht kennen (Hallo Conny), jetzt habt ihr die Möglichkeit Euer Wissen aufzu frischen. Denn “The Breakfast Club” wurde Digital Remastert und als DVD neu auf den Markt gebracht. Und ja, er ist immer noch sehr gut.


Die Story? Fünf Schüler, die so auf den ersten Blick so gar nichts mit einander verbindet, lernen sich im laufe eines Samstags beim Nachsitzen kennen. Zuerst sieht alles nach einer typischen Teenager Komödie aus, doch ganz schnell wendet sich das Blatt. Nach und nach fallen die Hüllen der mit aller Anstrengung der Jungend errichteten Mauern und Klischees in die man nur all zu gerne von der Gesellschaft gedrängt wurde, oder in der man hoffte sich wieder zu finden.


Beim Gemeinsamen Joint, werden die Gemeinsamkeiten der Charaktere klar. Alle kämpfen sie um Anerkennung. Jeder einzelne der Truppe, legt seine Psyche blank. Brian der Streber, den eine schlechte Note fast in den Suizid treibt. Clare aus reichem Haus, die sich nichts erlauben darf. Allison, ganz in Schwarz und voller Selbstzweifel und Mangelndem Selbstbewusstsein. Andrew und John, der eine ein Sportass, der andere aus einem Gewalttätigem Elternhaus.


Tiefer und tiefer zieht sich die Spirale und am Ende sind die Dinge sichtbar, die Dinge, die auch heute noch das Leben eines Schülers, eines Heranwachsenden schwierig machen. Schon damals war es nicht leicht, ich zum Beispiel weine meiner Schulzeit keine Träne nach. Auch wenn alles eine Schule des Lebens ist. Und es letzten Endes an einem selbst liegt was man daraus macht. Aus meiner Schulzeit sind nicht viele übrig, von denen man behaupten könnte, sie hätten was aus sich gemacht. Und auch heute können wir uns noch teilweise in den Darstellungen der Protagonisten wieder finden, wenn sie doch versuchen sich in der Gesellschaft zu behaupten und sich dem Gruppenzwang zu ergeben. Leben wir für uns selbst oder ist es uns wirklich so Egal was die Nachbarn denken? Brechen nicht einige von uns zusammen unter dem Leistungsdruck der von ihnen erwartet wird? Wundern wir uns dann immer wieder, wieso diese Menschen den Freitod gewählt haben? Und all diese Empathien und Beziehungen, wie lange sollen sie andauern, den nächsten Tag? Clair bringt es auf den Punkt: „ Sei nicht böse, wenn ich morgen nicht Hallo sage.“ Dieser Satz zeigt die Problematik sich diesem Druck und der Erwartungshaltung, sich dem eingenen Bild oder dem Bild der anderen zu entziehen. Brian, der am Ende des Films für alle die Strafarbeit schreibt, endet mit den Worten: „Wir halten Sie für verrückt, uns einen Aufsatz darüber schreiben zu lassen wer wir sind. Was interessiert Sie das? Sie sehen uns, wie Sie uns sehen wollen!“


Emilio Estevez, stammt aus der Berühmten Sheen Familie, Vater Martin und Bruder Charlie. Er hatte noch einige Filme und Arbeitete dann als Regisseur. Er war unter anderem mit Paula Abdul verheiratet.


Anthony Michael Hall, spielt derzeit in der Serie Dead Zone mit. Er hatte aber noch einige andere Filme. So natürlich LISA der Helle Wahnsinn, feuchter Traum aller pubertierenden. Und an der Seite von Chevy Chase in „Die schrillen vier auf Achse“.


Judd Nelson war Teil des Brat Packs, so wurden dir Schauspieler genannt, die meist an so genannten Cliquen Filmen mitspielten. Leider ist auch er mit den Filmen verschwunden.


Molly Ringwald: Auch sie gehörte zum Brat Pack, doch blieb sie noch lange im Gedächtnis der Medien. Obwohl es auch sie nie wieder zu einem wirklichen Kassenschlager brachte. Nur von guten Kritiken alleine kann auch Frau Ringwald nicht leben. Sie nahm sich aber in „Nicht noch ein Teenie Film“ sich selbst und ihre Filme ein wenig auf den Arm. Lustiger Film. Leider lehnte sie damals „Pretty in Pink“ und „Gohst, Nachricht von Sam“ ab.


Ally Sheedy konnte auch nicht an ihre Erfolge anküpfen die ihr die 80. ein brachten. Nummer 5 lebt und Kevin alleine in New York bescherten ihr nur noch Gast Auftritte.


Also, schaut Euch diesen tollen Film nochmal an und reist zurück zu Eurer Jugend. Viel Spaß dabei!

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