Archive für 1.11.2007

Neuer Mann im Büro

Also mein Chef hat gemeint das wir unbedingt etwas mehr Produktivität im Büro brauchen. Er hat Terry eingestellt. Bin ich froh das ich im Außendienst bin.

Herbst ist Bunt

Herbst, voller Todessehnsucht stürzen sich wieder Millionen von Laubblätter in den Tod und färben die Landschaft in Rostfarbene Töne. Eine schöne Zeit, Zeit sich einmal mehr auf Schusters Rappen zu schwingen und einen letzten Wanderausflug zu starten.

Zusammen mit meinem Wanderkumpanen Frau Hübner, ging es in die schöne Wutachschlucht. Einstieg war an der Wutachmühle, da die Schattenmühle ja für etwas länger Ruhetag hat. Hinab in die Schlucht und sich einnehmen lassen von der unglaublichen Natur die hier über Jahrmillionen von Jahren entstanden ist. Okay ganz so lange nun doch nicht, der heutige Fluss verlauf entstand vor etwa 15- 20000 Jahren. Und 1939 wurde die Schlucht als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Wir wandern also den Flusslauf lang bis nach Boll, wo wir auf das ehemalige Bad Boll treffen. Bad Boll war zwischen 1887 und 1914 richtig angesagt, reger Betrieb herrschte, es wurde auf zwei Weihern Gondelfahrten geboten und die Parkanlage wurde des Nächtens elektrisch Illuminiert. Irgendwann kam dann ein englischer Fishing Club und übernahm die ganze Anlage. Dieser Club sorgte auch dafür, dass die Wanderwege in der Schlucht ausgebaut wurden.  Dann verlor die Anlage an Reiz und wurde schließlich für andere Dinge genutzt, bis sie dann auch dem Erdboden gleichgemacht wurde.

Auf dem Weg dorthin wurden unsere Augen mit den Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt gestreichelt. Steile Abhänge und schmale Wanderwege sorgten für das nötige Abenteuer. Allerdings sorgten die Wege auch für müde Füße, die unter dem ständig wechselnden Boden an ihre Grenzen kamen und jetzt auch froh sind, dass sie sich hochlegen dürfen.

Gestärkt haben wir uns dann in einem Wirtshaus am Rande von Boll. Das Hähnchen war lecker, aber auch nicht so lecker das wir das wieder essen müssen. Nach der Stärkung ging es wieder zurück, was uns beiden wirklich nicht leicht fiel. Und wir waren dann doch auch froh, dass wir wieder unsere Busse erreichten.

Im Gesamten sind wir 20 km marschiert und hatten eine reine Laufzeit von 5 Std., ein schöner Tag bei wundervollem Wetter. Bilder folgen noch, sobald ich meine Füße dazu überreden kann, mich wieder vom Sofa zu lassen.

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