EinTag am Flughafen

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Früh morgens ging es nach dem Grillabend an den Dubliner Flughafen. Irgendwie hatte mir das Mexikanische Mittagessen, die Guiness und das viele leckere Grillfleisch doch ein wenig auf den Magen geschlagen. Ein Grund mehr sich auf den Flug zu freuen, hoffentlich haben die große Toiletten. Na zur Sicherheit noch schnell in die Flughafen Apotheke. 

Dann ab zum Boarding, ging recht flott voran und schon fuhren wir mit Bussen zu unserer Swiss Maschine. Alle verfrachtet und los geht’s – von wegen. Im Flugzeug gab es auffallend viele Kleinkinder und auch ein paar Reisegruppen. Es gab auch einige Leute von ganz fernen Ländern die ab Zürich dann weiterfliegen sollten. Soweit so gut. 

Nachdem wir da nun schon recht lange standen, wurden die ersten Kids mal unruhig. Meine Medizin wirkte so langsam, aber Wasserlassen wäre doch echt bald notwendig. Nix geht. Schließlich die Durchsage vom Piloten: Beim Zählen ist aufgefallen, das wir wohl zwei Koffer zuviel an Bord haben, es wird noch mal gezählt. Also alles ausladen und zählen. 

Derweil wurde manchen Kindern echt langweilig, flugs wurde Spielzeug verteilt und Schoki für alle, außerdem auch etwas Wasser. Dumme Idee eigentlich, weil mir ja schon fast die Backen platzten. Doch dann Erlösung, ich durfte auf´s Töpfchen. Yippie! 

Durchsage des Piloten: Es wurde nochmals gezählt, jetzt haben wir einen Koffer zu wenig.  Es könnte sein, das wir gleich das Gepäck Identifizieren müssen. Na Toll, aber die Medizin ließ das irgendwie egal sein. Die Kinder trommelten jetzt den anderen Fluggästen auf die Köpfe, schnell wurde ein Video eingelegt. Der Pilot: Wir müssen jetzt wohl Identifizieren, also wir fangen von hinten an, in zehner Gruppen vorne raus hinten rein, kein Handgepäck mitnehmen. 

Die ersten Zehn gingen nach vorne, gebückt wie Verbrecher. Da standen sie dann und durften nicht raus auf das Rollfeld. 5 Minuten, Schließlich der Pilot: Also ich habe jetzt selbst gezählt, die Anzahl Koffer ist richtig, wir laden ein und fliegen in 20 Minuten. Yippie! 

Nach weiteren 5 Minuten gab es dann ein ziemlich lautes Geräusch mit einem starken Wackeln des Flugzeugs. Ein Passagier sprang schreiend auf und verweigerte den Weiterflug und machte dadurch noch ein paar andere Gäste nervös. 2 Minuten später der Pilot: Das ist einer dieser Tage. Die Servicemänner waren wohl zu fleißig und haben mit der Hebebühne das Flugzeug gerammt, wir haben ein Loch im Rumpf.

Vielleicht sollten die am Flughafen kein Guiness trinken? 

 

Das hieß für uns, aussteigen, rein in die Busse, zurück ins Terminal. Na Toll! Hier warteten wir dann acht Stunden bis eine neue Maschine aus Zürich kam und uns mitnehmen sollte. Jeder bekam einen Gutschein von 20€ und wir sollten uns so lange amüsieren. Acht Stunden, auf einem Flughafen, klein, laut, zugig. Meine Medizin musste erneuert werden.  

Schließlich kam der Flieger, um da einzusteigen schickte man uns aber erst noch mal zwischen verschiedenen Gates umher, damit uns nicht langweilig wird. Boarding, jeder Name wurde auf einer Liste abgehakt. Das dauert. Zumal anscheinend ein paar Leute es Sinnvoll fanden ihre Boardingkarten wegzuwerfen, warum auch immer?!? So kam es das diese neue Karten bekamen. Was dazu führte das im Flugzeug jemand auf meinem Platz saß.  

Die Dame hatte auf ihrer neuen Boardingkarte Handschriftlich meine Sitznummer. Der Sitz auf der anderen Seite war auf einmal frei, weil auch diese Dame einen neuen Platz bekam. Da das so nicht geht, kam dann auch die Stewardess zur Klärung. Das ging dann eine zeitlang, hektisches Treiben vorne im Flugzeug. Schließlich der Pilot: Ist Her Christian ….. an Bord? Wieder ging es ans zählen. Zweimal zählen, dann die Namensliste nochmal durch. Der Platz blieb leer.

 

Wir anderen kamen ganz schnell darauf, das wenn einer jetzt fehlt, wir wieder einen Koffer zuviel haben……. ARRRGGGHHH!!!!! 

Doch ich glaube die sehr zornigen Gesichter an Bord, halfen dann das es endlich losging. Auch die Kinder hatten sich am Flughafen gut Ausgeschlafen, zum fliegen waren sie wieder hell wach, aber dafür konnten wir alle jetzt soviel essen und trinken wie wir wollten, die Medizin wirkte wieder. 

Statt 12:30 Uhr hoben wir dann um 20:20 Uhr in Dublin ab. Endlich. 

 

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